Thailand November 2025
Thailand 2025
14. - 30. November 2025
Vor mehreren Jahren erzählte mir der Rothrister Stefan Hallwyler, der mit Kitty, einer Thailänderin verheiratet ist, er baue in Lamphun, im Norden Thailands, ein Guesthouse und wir verblieben so, dass er dort für uns eine Reise organisieren würde, sobald seine Bungalows fertig wären.
In diesem November war es nun so weit. Stefan und Kitty erwarteten unsere 4er-Gruppe in Chang Rai zusammen mit dem Chauffeur Chavalit und führten uns direkt zu unserem ersten Ziel, einem schön gelegenen Hotel am Ufer des Chiang Saen Sees. Unsere Gastgeber hatten keinen Aufwand gescheut, uns ein attraktives Programm vorzubereiten, das für jeden Geschmack etwas bot: ein Marktbesuch mit verschiedenen Degustationen, Tempelbesichtigungen, eine Exkursion an den Mekong, Besuch des Opiummuseums und anderes mehr. Aber natürlich nutzten wir die beste Zeit morgens und nachmittags für die Vogelbeobachtung und Fotografie. Auch das Essen kam nicht zu kurz. Wir besuchten immer wieder neue Restaurants, wo es Kitty jeweils verstand, uns eine schier unerschöpfliche Auswahl an verschiedensten Thaigerichten servieren zu lassen.
Auf unseren Exkursionen begleiten uns lokale Guides, so lernten wir im Boot, zu Fuss und auch im Kleinbus den See wie auch seine weitere Umgebung kennen.
Am 4. Tag verschoben wir uns in den Mae Puem Nationalpark, wo wir in zwei Bungalows logierten. Leider regnete es in der Folge stark. Dies wurde Florence zum Verhängnis. Sie rutschte beim Bergabgehen aus und hatte in der Folge starke Schmerzen am Sprunggelenk.
Stefan bewies sich einmal mehr als grosser Dienstleister und Organisator. Während wir zu dritt die Reise mit Guide Green Richtung Fang City fortsetzten, nahmen Kitty und Stefan Florence mit nach Lamphun, wo Röntgenaufnahmen einen Beinbruch bestätigten und sie in der Folge in einem Privatspital kompetent untersucht und beraten wurde.
Green erwies sich als absoluter Topguide. Er kannte alle ornithologischen Hotspots der Region und verstand es immer wieder, uns in beste Positionen für tolle Bilder zu bringen. Zusammen mit ihm besuchten die Reisfelder von Tha Ton, die Gebirgszüge von Doi Ang Khang und Doi Sanju an der Grenze zu Myanmar, verschoben uns dann nach Ban Ti, wo sich zahlreiche Greifvögel beobachten liessen, bevor wir dann zwei Tage im Doi Inthanon Nationalpark auf Pirsch waren. Am 6. Tag brachte er uns drei nach Lamphun zurück, wo er sich dann verabschiedete und wir für die verbleibenden Tage im sehr schönen Guesthouse Home of Dusita von den Hallwylers direkt am Kuang Fluss logierten.
Auch hier kam das Beobachten und Fotografieren nicht zu kurz. Auf den verschiedensten Reisefelder rund um unsere Unterkunft gab es zahlreiche Watvögel, aber auch Elsterweihe, Spornpieper und anderes mehr zu beobachten. Wir trafen auf Birder von Bangkok und auf eine englische Gruppe. Die unter anderem einen Graukranich, Rostgänse, Schell-, Kaiser- und Habichtsadler sehen wollten.